Bildung ist das Fundament für wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftliche Teilhabe.
Deswegen gründen wir die Stiftung Berufsausbildung, um Jugendliche und Erwachsene in Deutschland bei der Aufnahme, der Durchführung und dem erfolgreichen Abschluss ihrer beruflichen Ausbildung (Betrieb und Berufsschule) zu unterstützen. Uns ist es ein Anliegen, dass die berufliche Ausbildung wieder mehr Aufmerksamkeit bekommt und an Bedeutung gewinnt.
Außerdem wollen wir Jugendliche in der Schullaufbahn unterstützen, da dies die Grundlage für eine erfolgreiche Ausbildung ist. Die Stiftung Berufsausbildung verwirklicht ihre Zwecke durch die finanzielle Unterstützung gemeinnütziger Organisationen, die sich in diesen Feldern verdient machen, in der Überzeugung, dass Investitionen in die Bildung künftiger Generationen die nachhaltigste Form der Zukunftsgestaltung sind.
Was ist eine Treuhandstiftung
Eine Treuhandstiftung (auch nicht rechtsfähige Stiftung genannt) ist eine Form der Stiftung, bei der das Vermögen von einer anderen Person oder Organisation – dem Treuhänder – im Namen des Stifters und nach dessen Willen verwaltet wird.
Merkmale einer Treuhandstiftung:
- Keine eigene Rechtspersönlichkeit: Die Treuhandstiftung ist keine juristische Person. Sie tritt also nicht selbstständig nach außen auf, sondern über den Treuhänder.
- Verwaltung durch einen Treuhänder: Der Treuhänder kann z. B. eine rechtsfähige Stiftung, eine Bank oder eine gemeinnützige Organisation sein. Er übernimmt die Verwaltung des Stiftungsvermögens und setzt die Zwecke der Stiftung um.
- Flexiblere Gründung als bei rechtsfähigen Stiftungen: Keine Anerkennung durch die Stiftungsaufsicht notwendig. Es genügt ein Treuhandvertrag zwischen dem Stifter und dem Treuhänder.
- Stifterwille zählt: Der Zweck der Stiftung wird wie bei anderen Stiftungsformen im Stiftungsgeschäft festgehalten – z. B. Förderung von Bildung, Umwelt, Soziales usw.
- Gemeinnützigkeit möglich: Wenn der Zweck gemeinnützig ist, kann die Treuhandstiftung steuerlich begünstigt werden.